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Ironman Portugal

Ironman Portugal, nur 7 Wochen nach meiner Triathlon Langdistanz Teilnahme bei der Challenge Roth, ein gewagtes Unterfangen! Aber coronabedingte Verschiebungen hatten mich in diese Lage gebracht. 1 Woche Urlaub in Portugal und dann war er da, der lange Tag: über 13 Stunden über Berg und Tal Dauerbelastung - insgesamt deutlich über 2000 Höhenmeter - teilweise im Wind unterwegs. ABER: Ein Super Tag😃 für mich, phantastische Aussichten von oben auf die Meeresküste, Sonnenschein, viele begeisterte Zuschauer🔝. Das Schwimmen im Atlantik (17,5 Grad) prima, nur zweimal leichte Schläge auf den Kopf und die Schwimmbrille bekommen, aber die Kontaktlinsen haben gehalten👓. Sehtest habe ich auf den 700 Metern 🏃‍♀️bis zur Wechselzone absolvieren können. Das Radeln tricky und eigentlich viel zu steil für meine nicht mehr ganz jungen Kniegelenke. Aber selbst Dieter hat 1 Stunde länger als üblich für die 180 KM gebraucht. Also habe ich es doch ganz gut hinbekommen 😉! Mein "scrane" 🚲, die Clementine, lief wie geschmiert, perfekt konstruiert und eingestellt von "my position bikefitting" Jürgen Schulz und gepflegt von meinem Dieter. Es gab ziemlich viele Stürze!

Da sind wir immer dankbar, wenn wir uns wohlbehalten die Laufschuhe schnüren dürfen und uns irgendwann auf der Strecke, erstmals seit dem Schwimmstart, wieder sehen🥰. Zum Schluss der Marathon🏃‍♀️, da weiß ich immer, dass ich das Ziel erreichen werde - in meiner bewährten Jogging/Walking Taktik. Es war angesichts der Höhenmeter, auch auf der Laufstrecke, nicht nur MEIN Erfolgsrezept. Dunkel, kalt und windig ist es dann geworden, aber auf den letzten 3 KM ins Ziel bin ich dann nochmal gerannt und das war gut so, denn dadurch habe ich den 2. Platz in meiner Altersklasse gewonnen🎉🥈. Dieter wurde 17. von 150 Teilnehmern in der AK 55-59🔝.

Bei diesem Wettkampf gab es eine Ausfallquote von 20 Prozent, das ist viel.
Wir sind beide jedenfalls sehr zufrieden und ich bin natürlich happy über die Platzierung. Die Siegerehrung am nächsten Tag war eine große Freude 😊, haarscharf an einer Hawaii Qualifikation vorbei🙃. Für mich keine Enttäuschung, sondern Motivation......wenngleich, ziemlich sicher, nächstes Jahr keine Langdistanz unter dem "Ironman"-Branding , für mich im Kalender stehen wird.
Ich werde im August 2022 beim "Ostseeman" 🏊‍♀️🚴‍♀️🏃‍♀️starten💪
......." you are looking young and sporty" haben sie gerufen, meine Fans an der Strecke, und so fühle ich mich auch wieder….1 Woche später👍

Text: Christine Schrenker-Schöpf

Cross-Duathlon Deining

Am 25.09.2021 fand in Deining ein Cross-Duathlon statt. Dabei gingen Schüler und Jugendliche an den Start. Der Wettkampf begann bei mir, Schüler B, mit einem zwei-Kilometer-Lauf, danach hieß es zehn Kilometer Fahrrad fahren und zuletzt nochmal einen Kilometer laufen und, wie der Name schon sagt, alles ‚querfeldein‘. Aber was sicher war: das Ganze war schwerer als gedacht! Was teils daran lag, dass diverse Hindernisse beim Laufen sowie Radfahren überquert werden mussten.

Aber Marcus, Toms und mein Trainer, bereitete uns gut darauf vor. Doch so selbstbewusst dann an den Start zu gehen, war bei mir leider nicht der Fall. Bei Tom wirkte das ganze wiederum anders. Er war von Anfang an vorne mit dabei und konnte den Wettkampf dann auch für sich entscheiden. Die Freude war riesig. Verständlich!

Und dann war ich dran… Ich ging erstmal verhalten an den Duathlon ran, schließlich war es für mich der erste dieser Art. Im Laufe des Wettkampfes entwickelte ich aber langsam eine Routine. Ich versuchte mir die Kraft einzuteilen, sodass es mir sogar möglich war einen Schlusssprint unter dem Jubel des Publikums hinzulegen.

Endlich war es geschafft!
Voller Freude belegte ich den 3. Platz in der bayerischen Wertung und Tom wurde Bayerischer Meistern sowie Sieger bei den Jungs der Jugend A. Schlussendlich war der Duathlon, neben der erreichten Platzierung, durch Wetter, Verpflegung und Organisation ein tolles Erlebnis.

Text: Lena Fischer
Fotos: Marcus Kaebel

Startsprung für die Staffel und im Einzel bei der Bayrischen Meisterschaft in Harburg

Insgesamt 160 Athlet*innen und 20 Staffeln fanden sich am Start der Bayerischen Meisterschaften der Schüler A bis Junioren in Harburg ein. Die begrenzten Startplätze in den einzelnen Klassen waren weit im Voraus innerhalb von zwei Wochen ausgebucht. Tom Kaebel (3.v.l.) hat es frühzeitig als Einzelathlet auf die Startliste der Schüler A geschafft.

Unser Jugendtrainer hatte bereits beim Lesen der Ausschreibung zur Bayerischen Meisterschaft die Idee, mit einer Staffel im „Team Mixed Relay“ an den Start zu gehen. Ein Team besteht jeweils aus zwei Jungen und zwei Mädchen, die abwechselnd starten.

Unsere beiden Neuzugänge Lena Fischer (1.v.l.) und Mia Teodorovic (4.v.l.) waren sich unsicher, ob sie bereits in Harburg bei einer Meisterschaft ihren ersten Triathlon bestreiten wollen. Beide hatten sich eigentlich vorgenommen, erst nach den Sommerferien einen Wettkampf-Start ins Auge zu fassen.

Beim wöchentlichen Vereinstraining war der Wettkampf jedoch für alle Tri-Kids immer ein Thema. Das Mixed-Relay-Staffel-Format war doch eigentlich ganz interessant. Als die Mädchen erkannten, dass die einzelnen Distanzen in der Staffel kürzer sind (150m Schwimmen/ 3km Rad/ 800m laufen) als beim Einzelstart, überlegten sie plötzlich doch, ob ein Start im Team vielleicht eine gute Alternative zum Einzelstart wäre, zumal man den Wettkampf nicht alleine bestreiten müsste und mit Janis Riehlein (2.v.l.) und Tom auch zwei wettkampferfahrene Freunde zur Seite stehen würden. Der gemeinsame Start in Harburg könnte auch ein tolles Team-Event sein. Wir konnten einen der 20 Staffelstartplätze ergattern und stiegen hochmotiviert in die letzten 2 Wochen Training ein. Fahrräder wurden eingestellt und ausprobiert, neue Radschuhe Probe gefahren, das Schwimmtraining wurde intensiviert und auch die Staffel-Wechsel inklusive Chip-Wechsel und Wasserstart wurden trainiert. Das hat allen bereits großen Spaß gemacht und die Vorfreude auf den gemeinsamen Wettkampf wuchs stetig.

Am Wettkampf-Wochenende reiste der größte Teil der Mannschaft bereits am Samstag nach Harburg in Schwaben.

Wir entdeckten die sehr urige, historische Altstadt von Harburg, mehr interessierten sich die Tri-Kids allerdings für das Wettkampf-Gelände. So radelten die Kids die Radstrecke ab, begutachteten den Steg für das Schwimmen in der Wörmnitz sowie die Wechselzone und die Laufstrecke. Abends trafen wir uns noch zum gemeinsamen Pizza-Essen. Da das Wetter nicht wirklich zum draußen sitzen einlud gingen alle zeitig ins Bett, um für den Start am nächsten Tag auch wirklich ausgeruht zu sein. Der Wettergott meinte es auch gut mit uns und lies den vorhergesagten Regen und Gewitter einfach ausfallen. Am Sonntagvormittag stand Toms Start im Einzelrennen auf dem Programm. Lena und ihre Eltern beobachteten interessiert das Treiben in der Wechsel-Zone und bei den ersten Wettkampfstarts. Sie hatten bisher noch nie so einen Wettkampf-Tag erlebt.

Am Sonntag gegen Mittag kam auch Mia mit ihrer Familie beim Wettkampf-Gelände an und es wurde so langsam ernst für den ersten Team-Start der TriKids vom TV 1848 Coburg. Wo laufe ich in die Wechselzone hinein? Wo laufe ich wieder raus? Wo darf ich auf das Rad steigen? An welcher Linie wird wieder abgestiegen? Die Mädchen waren ziemlich aufgeregt doch die wettkampferprobten Jungs behielten die Nerven und beantworteten bereitwillig alle aufkommenden Fragen.

Als erster hatte Tom am Vormittag seinen lange gesetzten Start im Einzelrennen Schüler A. Er lieferte ein fehlerfreies, souveränes Rennen ab. Alle Wechsel klappten sehr gut und er führte das Rennen vom Beginn bis zum Ende an. Da jedoch rollend gestartet wurde und auch keine Ergebnisse der einzelnen Wettbewerbe bekannt gegeben wurden hatte Tom zwar ein gutes Gefühl, wusste aber bis zur Siegerehrung am Ende des Wettkampftages nicht, ob er den Sieg wirklich für sich verbuchen konnte.

Beim Staffelwettkampf ging Mia als sehr gute Schwimmerin auf die Strecke. Nach einem sauberen Startsprung bewältigte sie die 150 m lange Schwimmstrecke routiniert. Der Landgang und der Weg durch die Wechselzone zum Fahrrad gelangen gut, obwohl man das Rad erst bergan auf die Laufstrecke schieben musste.

Mia meisterte die Radfahrt mit ihrem Mountainbike gut und ging beflügelt von all den anderen Teilnehmern um sie herum auf die 800 m Laufstrecke. Mia übergab an Janis, der ebenfalls eine solide Schwimmleistung lieferte. Er freute sich am meisten auf das Rad fahren. Es ist immer wieder herrlich anzusehen, wie er sich voller Elan am Ende der Wechselzone mit einem beherzten Sprung auf sein Rad schwingt und die Strecke in Angriff nimmt. Auch Janis ist ein guter Läufer. Die Laufstrecke war kein Problem für ihn. Er übergab an Lena, die nach einem guten Schwimmen froh war, diese Disziplin hinter sich gebracht zu haben. Sie wechselte flott auf ihr Rennrad und fuhr und lief ihre Strecken routiniert, als würde sie schon lange Triathlon betreiben. Als letzter Starter ging dann nochmals Tom ins Rennen. Er schwamm, radelte und lief die ihm ja bereits bekannte Strecke routiniert ab und brachte somit die 1. Staffel der Tri-Kids ins Ziel.

Alle waren froh und glücklich, ihren Wettkampf ohne Stürze und Verletzungen ins Ziel gebracht zu haben. Eine Platzierung in der Bayerischen Meisterschaft stand beim Staffel-Start nicht im Vordergrund. Das Ziel war es, Wettkampferfahrung zu sammeln und gemeinsam Spaß zu haben. Die beiden Mädchen waren begeistert und beflügelt vom ersten Wettkampferlebnis und sind beide weiteren Triathlon-Starts nicht abgeneigt und freuen sich auf weitere.
Alle hatten einen tollen Tag in Harburg bei einem unter den schwierigen Voraussetzungen perfekt organisierten Jugend-Wettkampf. Auch Tom konnte sich zum Schluss Bayrischer Meister der Schüler A nennen und hat sich sehr über diesen Titel gefreut.

Jetzt sind für die Athlet*Innen erstmal Sommerferien. Alle haben Zeit, den Wettkampf zu rekapitulieren und die Ziele für die restliche Saison zu setzen. Ein nächster Wettkampf, der Kinder- und Jugend-Triathlon in Hof -Mitte September- steht bereits auf der Agenda.

Privat: Privat durch Eltern
Text: Iris Oester und Jessika Kaebel