Starke Leistungen beim 29. Gealan Triathlon in Hof am 24.07.2011

MichaHof - Wir haben Sommer. Der See ist schön warm. Es herrschen Temperaturen um 30 Grad. Bei der Anreise zum Wettkampf stellen wir uns die Frage: Dürfen wir heute mit Neo schwimmen oder ist wieder mal Neo-Verbot?? Wir freuen uns über den warmen Sommerwind, der uns auf dem Rad begleitet und die Klamotten rasch trocknet. Auf der abschließenden Laufrunde geht’s dann von Wasserstelle zu Wasserstelle. Herrlich sich mit einem nassen Schwamm zu erfrischen. Sommer eben. Und Triathlon. Aber das ist in diesem Jahr alles anders. Wir träumen weiter…

Am frühen Sonntag morgen machten sich mit Christine E., Philipp, Micha, Stefan, Udo und Tanja sechs 48er Triathleten/innen auf dem Weg nach Hof, um an der  Sprintdistanz und der olympischen Distanz teilzunehmen. Sommer? Weit gefehlt. Es war mit gerade mal 13 Grad Außentemperatur saumäßig kalt und sehr windig. Der See hatte immerhin gut 18 Grad. Was tun? Na starten – keine Frage. Neo war ja erlaubt. Wir hofften nur, dass es zumindest ein von oben trockenes Rennen wird. Hier hatte der Wettergott mit uns ein Einsehen.

ChristineTrotz der widrigen äußeren Bedingungen waren rund um das Geschehen am Untreusee jede Menge Zuschauer vor Ort. Diese waren an diesem Tag nicht zu beneiden.

Um 10 Uhr fiel der Startschuss für Christine, Micha und Philipp bei der Sprintdistanz über 750 m Schwimmen, 20 km Wendepunktstrecke Radfahren und 5 km Laufen um den Untreusee. Am Start waren hier insgesamt 124 Männer und 33 Frauen.

Philipp bemerkte 10 min. vor dem Start, dass er seine Schwimmbrille vergessen hatte. So ein Mist! Christine hat hier dankender Weise ausgeholfen und Philipp eine geliehen. So konnte das Rennen doch losgehen. Hier gab es dann nach 200 m ordentlich eins auf Auge, ab da ging es dann eher zäh. Philipp stieg dann als 17. aus dem Wasser und wechselte nach 13:41 min. aufs Rad. 

MichaBesser ging es beim Schwimmen für Micha aus. Er war hier in relativ wenig Schlägerei verwickelt und kam gut durch. Mit der 26. Schwimmzeit von 14:33 min. war er zwar auch nicht ganz so zufrieden, aber dafür lief es auf dem Rad umso besser. Mit Rückenwind ging es mit Tempo 40 den leichten Anstieg hoch. Auch mit dem Rest der Strecke kam Micha gut zurecht. Er überholte noch 8 Mann und wechselte dann mit der 20. Radzeit von allen nach 38:09 min. zum Laufen.

Auch für Philipp lief es beim Radeln richtig gut. Das ganze musste heute ohne Verpflegung funktionieren. Die Radflasche flog schon kurz nach Start weg. Er fuhr aber dank des Rückenwinds am Anfang einen Höllenschnitt und machte am  Berg ebenfalls einige Plätze gut. Auf dem Rückweg in die Wechselzone herrschte dann starker Gegenwind. Mit der 8. besten Radzeit von 36:40 min. und einem schnellen Wechsel zum Laufen konnte er noch mal weitere Plätze gutmachen.

Es war nun eine Seerunde von 5 km zu laufen. Dies ging ganz gut. Nach der 3. Verpflegung wurde es richtig hart. Da ging es nämlich noch mal knackig den Berg hoch! Philipp gab dann auf dem letzten Kilometer noch mal richtig Gas und kam nach 1 h 10 min. als 8. ins Ziel. Damit gewann er auch seine AK.

PhilippMicha war mit seiner Lauferei zwar nicht wirklich zufrieden, schaffte aber die schnellste Laufzeit in seiner AK und war auf der Laufstrecke nur 45 sek. langsamer als Philipp. Er erreichte nach 1 h 13min. als 18. das Ziel und wurde 3. in seiner AK.

Für Christine war es der erste Triathlon in diesem Jahr. Sie bewältigte die Schwimmstrecke in 17:19 min. wechselte als 14. Frau auf den Radsplitt. Hier fuhr sie ein solides Rennen und kam als 9. nach 44:42 min. erneut in die Wechselzone, um vom Rad zum Laufen zu wechseln. Da spielte sie ihr volles Können aus und erreichte durch die beste Laufzeit des Tages von 22:15 min. bei den Frauen den 5. Gesamtplatz der Frauen in einer Zeit von 1 h 24 min. und den Sieg in Ihrer AK.

Um 11 Uhr fiel dann für die olympische Distanz der Startschuss. Zuerst musste ein Dreieckskurs von 1.500 m im Untreusee durchschwommen werden, dann ging es auf die 40 km lange und anspruchsvolle Radstrecke bevor der Untreusee zweimal umlaufen werden musste. Am Start waren mit Stefan und Tanja insgesamt 151 Männer und 16 Frauen. Udo streikte. War ihm doch die Außentemperatur zu niedrig. So entschloss er sich kurzfristig nicht zu starten und die restlichen Athleten/innen von uns anzufeuern.

Die Damen und die AK-Männer ab 55 starteten mit 10 min. Vorsprung auf die 1.500 m lange Schwimmstrecke. Es gab hier zwar keine Schlägerei aber es war fast unmöglich bei ca. 20 Startern in einen Schwimmschatten zu gelangen und eine vernünftige Zeit zu schwimmen. So brachte Tanja das Schwimmen mit 29:11 min als 11. hinter sich und wechselte schnell aufs Rad. Dort lief es dann wesentlich besser. Den Schrecksberg kletterte sie dank der lautstarken Anfeuerungsrufe der Zuschauer geschwind hinauf und kam dann gut ins Rennen.  Es gelang ihr, trotz des Gegenwindes ein gutes Rennen zu fahren und mit der 9. Radzeit nach 1:21:16 min. zum Laufen zu wechseln.

TanjaWer denkt, Seerunden sind flach, wurde hier eines besseren belehrt. Und bei KM 5 musste die Wettkampfstrecke noch über ein StefanGerüst überquert werden. Dann ging es wieder erst mal den Berg rauf und in die zweite Runde. Oh Mann! Aber nach einer Laufzeit von 49:36 min. war Tanja dann in insgesamt 2 h 40 min. und 9 sek. glücklich im Ziel. Das bedeutete Gesamtplatz 9 und der Sieg in der AK.

Um 11:10 Uhr fiel der Startschuss dann für die restlichen Kurztriathleten. Hier war dann Stefan dabei. Ihm gelang es, bereits nach 27:19 min. aufs Rad zu wechseln. Auch hier zeigte er bei den heute herrschenden Wetterverhältnissen eine gute Leistung und ging dann nach 1:12:43 min. auf dem Rad auf die Laufstrecke.  Diese bewältigte er in einer Zeit von 48:21 min. und kam dann nach 2 h 28 min. und 23 sek. ins Ziel. Das bedeutete Gesamtplatz 74 und den 11. Platz von 33 in seiner stark besetzten AK.

Die Siegerehrung ließ dann zwar etwas auf sich warten, aber wir waren alle sehr erfolgreich! Unter dem Strich waren wir alle mit unserer Leistung sehr zufrieden.

Es war ein sehr schöner Wettkampf rund um den Untreusee in Hof. Die Organisation und Verpflegung war 1A. Lediglich das Wetter ist verbesserungswürdig. Ich denke: Hof - wir kommen zum 30. Gealan-Triathlon im Juli 2012 wieder!! >>Bilder

Team

Bericht: Tanja

VR-Bank

Stephans Radwelt

Nepro