09.06.2011
Mitteldistanz Triathlon am Steinberger See in der Hitze des Juni
Zum 4. Mal wurde nunmehr der Triathlon am Steinberger See ausgetragen.
Dieses Jahr erhielt er einen neuen Namen, "Oberpfälzer Seenland Triathlon".
Sollte sich auch an der Strecke was geändert haben?
Nun, wir werden sehen.
Dauergäste bei dieser Veranstaltung sind Peter Klarholz und Michael Sauer, die bereits zum vierten Mal am Start sind, Steffen Ehrlich ist nach 2010 zum zweiten Mal dabei.
Neu für Peter und Micha ist, das sie sich zum ersten Mal hier an die Mitteldistanz wagen, über 2 km schwimmen, knapp 80 km Rad fahren und knapp 21 km laufen. Steffen hatte das letzes Jahr schon mit Bravour absolviert.
Was gabs Neues?
Ja. die Radstrecke wurde aufgrund von Baustellen modifiziert. Sie wurde zwar 4 km kürzer, aber mit einem (aber gefühlten fünf) Bergen anspruchsvoller.
Besonders für "Drücker" Micha ein kleines, oder vielleicht doch ein großes, Ärgernis.
Egal. Pünktlich um 9 Uhr 20 pfiff es zum Schwimmstart. Wasser war warm, die Schlägerei hielt sich in Grenzen und große Bögen sind wir auch nicht geschwommen.
Micha mit gut 35 Minuten als erster aus dem Wasser, Peter und Steffen in gut 38 Minuten mit nur 20 Sekunden Abstand zueinander aus dem Nass.
Der schnellste Wechsel natürlich Steffen.
Dann auf aufs Rad. Gleich die neue Strecke. Gleich bergauf.
Da schnauft man noch vom Schwimmen und dann so was, aber egal, alle musstens machen.
Ach ja, es wurde wärmer.
Geschlagen, ja geschlagen haben wir uns alle gut.
Peter durfte nach 2:15 h wieder vom Fahrrad runter. Er hat immer gestrahlt, wenn wir uns auf der Strecke begegnet sind. Die Strecke hatte insgesamt fünf Wendepunkte, bei denen man auf Schritttempo abbremesen durfte, um danach zu sehen, wie weit ein Steffen noch hinter einem ist.
Bei KM 30 wars dann soweit. Steffen ist an Micha vorbei.
Wie gesagt, an den Athleten lags nicht, aber am Material.
Will sagen, Steffen hatte 10 km vorm Wechsel einen PLATTEN und damit das Vergnügen eines Reifenwechsels.
(Ich möcht nicht wissen, mit welcher Gewalt er seinen Schlauchreifen heruntergerissen hat!!!)
Respekt aber, das er sich nicht dadurch entmutigen lies. Nach 2:13 h war er am Wechsel.
Für Micha lief bzw. fuhr das Ding ganz gut, bergauf wurde er überholt, bergab und auf flacher Strecke hat er überholt. Der Lohn Fahrzeit von knapp 2:09 h.
Das Laufen war eine brutal heiße Angelegenheit.
Es gibt Leute, die Hitze beim Laufen gar nicht mögen:
Micha mit einer Zeit von 1:34 h und gefühlten 100 Becher Wasser, die er sich über den Kopf gekippt hat.
Es gibt Leute, die aus Frust über den Scheiß Reifen beim Rad über sich hinauswachsen und alles aus den Beinen rausholen was geht:
Steffen mit einer Zeit von 1:30 h und gefühlten 200 Becher Wasser übern Kopf.
Und es gibt Leute die bringen es fertig nach 2 km Schwimmen 74 km Radfahren fast genauso schnell zu laufen, wie die Woche davor aus einen "nackten" Marathon in Bayreuth:
Peter mit einer Zeit von knapp 1:48 h miet gefühlten 50 Becher übern Kopf und x Flaschen von Meike. Respekt!
Schö i wars.
Das Beste. Wir sind alle zufrieden.
Die Gesamtzeiten
Micha: 4:20:38 h Platz 10 in der AK 45
Steffen: 4:24:03 h Platz 14 in der AK 30
Peter: 4:43:40 h Platz 23 in der AK 45.
Bericht: Michael Sauer