Der Weg führt uns diesmal nach Rochlitz in Mittelsachsen. Da es um diese Zeit schon schwierig wird, einen Triathlon in der näheren Umgebung zu finden, muß man in den Nachbarfreistaaten schauen und siehe da Rochlitz winkte. Wie es schon heißt, es soll ein Bergtriathlon sein.
Also machte sich Steffen Ehrlich mit seinen schulterlädierten Begleitschutz Michael Sauer dorthin auf den Weg. Um 10 Uhr am Sonntag ist der Start, um 8 Uhr waren wir dort (wir haben die Location gleich im zweiten Anlauf gefunden und das ohne Navi) und was war aufgebaut Nichts! Aber die Sachsen sind fleißig und pünktlich zum Start war alles einwandfrei in Ordnung.
Los gings mit 2 km Schwimmen in der Mulde, der Itz von Rochlitz. Der Strom ist zwar relativ breit, aber teilweise auch unglaublich flach, so das man des öfteren die Athleten im knietiefen Wasser waten sah. Auch die Strömung hatte es in sich, so daß ich anfangs mir verwundert die Augen rieb, als Steffen nach knapp sieben Minuten an der 500 m Wendeboje war, dann kam aber das Gegenströmung schwimmen.
Als 27. verließ Steffen das Wasser in 38:46 Minuten; von 42 Teilnehmern. Mehr ist zum Schwimmen nicht zu sagen. Dann kam das Rad fahren. 3 Runden a 27 km, mit richtig knackigen Anstiegen. Idealerweise, hatte man bergauf Gegenwind, oben auf den Berg Seitenwind und bergab Rückenwind. Nach dem ersten Durchgang war Steffen dann schon 12. Gesamt, hatte sich also um 15 Plätze verbessert und seit diesen Zeitpunkt einen neuen Fan Nr. 1 nämlich den "Wettkampfberichterstatter" . Der hat sich schier nicht mehr eingekriegt, dass der "Sportfreund Ehrlich aus Coburg im Freistaat Bayern" so einen Husarenritt hinlegt. Ab diesem Zeitpunkt waren alle anderen Athleten nur noch Füllmaterial.
Mit einen 32,5 km/h Schnitt, was die viertschnellste Radzeit von Allen bedeutete wechselte Steffen dann schlußendlich als 7. auf die Laufstrecke. Der Moderator war jetzt nah am Herzkaschper. Deswegen hatte Steffen dann ein Einsehen und hielt sich auf der Laufstrecke etwas zurück und ließ noch ein paar Jüngere vor. ;-) . Da die Laufstrecke dann doch eher was für Bergläufer war ging die Taktik gut auf.
Mit Gesamt 5:03:04 ( Swim: 38:46 min Rad 2:37:59, Lauf: und Platz 3 in seiner AK und einer Medaille, durfte Sportfreund Steffen dann das einzige Interview des Tages geben und steht in der Pflicht nächstes Jahr die Sachsenwieder zum Staunen zu bringen.
Ergebnisse unter: www.bergtriathlon.de